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Das Ahlers Lexikon

0-9ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

a-Wert

Der Fugendurchlasskoeffizient (a-Wert) sagt aus, wie viel m3 Luft in einer Stunde pro laufenden Meter Fensterfuge (zwischen Fensterflügel und Blendrahmen) bei einer Luftdruckdifferenz von 10 Pa zwischen Innen- und Außenseite ausgetauscht wird. Der a-Wert wird heute nicht mehr verwendet. Die Klassifizierung der Luftdurchlässigkeit bei Fenster und Türen erfolgt seit 1999 durch die DIN 12207. Die Einteilung erfogt in die Klassen 0 bis 4, wobei die Klasse 4 die geringste Luftdurchlässigkeit darstellt.

Abdichten

Der elastische Verschluss von Fugen und Falzen mit Dichtstoffen oder Fugenprofilen. Diese werden so gegen Wasserdampf, Wasser, Windzug, Wärmeverlust und Schall abgedichtet.

Siehe auch:
Dampfsperre
Komprimiertes Dichtband

Altbaumodernisierung

Neue Fenster spielen bei der Altbaumodernisierung eine der wichtigsten Rollen. Fenster haben in der Regel einen Flächenanteil von 40 % der gesamten Außenwandfassade. Bereits ca. 50-60 % aller Modernisierungen werden mit hochwertigen Kunststofffenstern, in Verbindung mit sehr guten Wärmeschutzverglasungen, ausgestattet.

Alterungsbeständig

Moderne Kunststofffenster haben nicht zwingend eine zeitlich begrenzte Lebenserwartung. Bei guter Pflege und jährlichen Wartungsarbeiten von Beschlag und Dichtung durch einen Fachmann können Kunststofffenster über lange Jahre hinweg viel Freude bereiten.

Aluminium

Aluminium ist leicht, fest, pflegeleicht und korrosionsbeständig - ein Werkstoff mit langer Lebensdauer; präzise formbar – für energiesparende Bauteile mit hoher Dichtigkeit, Schall- und Wärmedämmung. Von dem Mineral Bauxit, aus dem Aluminium gewonnen wird, verfügt die Erde über nahezu unerschöpfliche Vorkommen. Alt-Aluminium wird recycelt und behält im Wertstoff-Kreislauf seine originalen Qualitätseigenschaften.

Aluminiumfenster

Aluminiumfenster bestechen durch ihre lange Lebensdauer und durch das variable Design in Ausführung und Farbvielfalt. Besonders gerne werden Aluminiumfenster von Architekten ausgewählt, da in der Ausführung, der Größe und der Farbvielfalt keine Grenzen gesetzt sind. Vorteile: Hohe Stabilität; Modernes Design; Hohe Lebenserwartung; Pflegeleicht; Große Farbvielfalt; Fast alle Formen realisierbar.

Armierung

In der Regel Stahlprofil in U-Form oder in rechteckiger Form mit einer Wandungsdicke von 1 - 3 mm. Es wird in die Kunststoffprofile eingeschoben und dient zur Aussteifung der Fensterprofile.

Aufmaß

Ausmessen der Fenster- und Türöffnungen am Bau.

Außenanschlag

Die Maueröffnung für Fenster oder Türen ist mit einem äußeren Anschlag („Falz“) gemauert, sodass das Fenster von innen gegen diesen Anschlag gestellt montiert wird.

Außenfensterbänke

Außenfensterbänke dienen dem Wetterschutz und verhindern das Eindringen von Schlagregen in das Mauerwerk. Es kommen Fensterbänke aus Stein oder aus Aluminium zum Einsatz. Aluminium-Fensterbänke werden üblicherweise noch mit einer Antidröhnfolie versehen. Die Antidröhnfolie verringert die Geräuschentwicklung bei aufschlagendem Regen.

Ausgleichsprofil

Das Ausgleichsprofil sorgt ausschließlich für die optische Angleichung von konstruktiv unterschiedlichen Bauteilen, die nebeneinander oder übereinander eingebaut sind. Dadurch wird z. B. eine optisch durchlaufende Glaslinie zwischen Türflügel und Türseitenteil erreicht.

Ausschäumen

Füllen von Hohlräumen (zum Beispiel Fenster-Anschlussfugen im Mauerwerk) mit Quellmassen wie z. B. PU-Schaum.

Ausschreibung

Einholen von Angeboten für Bauleistungen. In der Regel ein Leistungsverzeichnis für ein Bauvorhaben, das vom Anbieter auszufüllen, d.h. mit Preisen zu versehen, ist.

AutoLock

AutoLock – und die Tür denkt mit. Sicherheit ist kostbar. AutoLock ist das intelligente Schloss-System, das automatisch die Einbruchhemmung erhöht. Die Tür wird einfach zugezogen und zwei Fallenriegel springen raus. Damit ist die Tür völlig automatisch verriegelt und Sie sind immer effektiv gegen Öffnungsversuche geschützt. Einer Manipulation an der Tür wird somit vorgebeugt. Das Öffnen bleibt dabei unkompliziert, von innen durch Betätigen des Türdrückers oder des optional erhältlichen E-Öffners, von außen durch eine einfache Schlüsselumdrehung.

Band

Beschlagteil an den Drehmittelpunkten eines Fensters oder einer Tür, auch Scharnier, Fitsche, Drehflügelband genannt.

Barrierefreiheit

beschreibt das Ziel, Gebäude oder Produkte so zu gestalten, dass sie von jedem Menschen – unabhängig von seiner körperlichen Verfassung oder seinem Alter – ohne Einschränkungen, also universell, nutzbar sind.

Bauanschlüsse

Man unterscheidet im Bereich der Fenstermontage zwischen drei Bauanschlüssen. Stumpfer Anschlag; Außenanschlag; Innenanschlag. Bei stumpfem Anschlag ist die Laibung von innen nach außen gerade. Die Fenster werden in der Mitte des Mauerwerkes oder bei Wärmedämmverbundsystem an der Außenkante des Mauerwerkes eingesetzt. Hat das Mauerwerk einen Außenanschlag, ist das äußere lichte Maß kleiner als das innere lichte Maß. Das Fenster wird von innen gegen den Anschlag montiert und abgedichtet. Im Falle eines inneren Anschlages ist das innere lichte Maß kleiner als das äußere lichte Maß. Das Fenster wird von außen nach innen eingebaut und legt sich gegen den inneren Anschlag.

Bedampfte Scheiben

Bedampfte Scheiben sind durch eine aufgedampfte Metalloxydbeschichtung in der Lage, durch Reflexion der Wärmestrahlung bzw. Lichtstrahlen den Wärmeschutz bzw. den Sonnenschutz der Verglasung enorm zu verbessern (sogenannte Wärmeschutz- bzw. Sonnenschutzbedampfung).

Beschlag

Über den Griff mechanisch wirkendes Funktionselement zum Öffnen und Schließen eines Fensters. Fensterbeschläge verbinden den beweglichen Teil eines Fensters (Fensterflügel) mit dem unbeweglichen Teil (Fensterrahmen). Je nach Öffnungsweise des Fensters lassen sich verschiedene Beschlagsarten unterscheiden, die die entsprechende Öffnungsweise erst möglich machen:

Dreh- und Drehkippbeschläge zeichnen sich dadurch aus, dass Fenster einhändig geöffnet bzw. geöffnet und gekippt werden können.
Schiebebeschläge dienen dazu, Fenster vertikal oder auch horizontal in eine offene Position zu verschieben, wie dies beispielsweise bei Verandatüren vielfach eingesetzt wird.

Beschlagswartung

Die eingezeichneten Schmierstellen müssen mindestens einmal jährlich geschmiert werden, um die Leichtgängigkeit der Beschläge zu erhalten. Positionen A, C, D = funktionsrelevante Schmierstellen.

Hinweis: Das abgebildete Beschlagsschema entspricht nicht zwingend dem eingebauten Beschlag. Die Anzahl der Verriegelungsstellen variiert je nach Größe und Ausführung des Fensterflügels.

Achtung! Verletzungsgefahr. Das Fenster kann beim Aushängen herunterfallen und zur Verletzung von Personen führen. Das Fenster zur Wartung nicht aushängen.
Um die Leichtgängigkeit der Beschläge zu erhalten, müssen die Schließbleche einmal jährlich geschmiert werden.

1. Schließbleche (C) an den Einlaufseiten mit technischer Vaseline oder einem anderen harz- und säurefreien Fett schmieren.
2. Gleitflächen der Schließbolzen (D) mit einem harz- und säurefreien Öl (z. B. Multifunktionsöl, Nähmaschinenöl) bestreichen. Geeignete Fette und Öle erhalten Sie im Weru-Fachbetrieb oder in Bau- und Kfz- Märkten.

Bleiverglasung

Die Bleiverglasung ist eine Verglasungsart mit verschiedenen (verschiedenfarbigen) Gläsern in Bleifassungen. Am bekanntesten sind die historischen Bleiverglasungen mit Glasmalereien in Kirchen. In beheizten Wohnräumen aus Gründen des Wärmeschutzes nur noch zwischen Isolierglasscheiben oder als Vorsatzscheibe möglich.

Blendrahmen

Der Blendrahmen ist der in der Maueröffnung befestigte Rahmen, in den der bewegliche Fensterflügel einschließt.

Blendrahmenverbreiterung

Blendrahmenverbreiterungen sind Zusatzprofile, welche in verschiedenen Größen zusätzlich auf die Blendrahmenstirnseiten umlaufend angebracht werden können.

Blockzarge

Die Blockzarge ist ein sehr tiefes Rahmenprofil, um zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht zu überbrücken. Die Blockzarge überdeckt dabei in der Regel die äußere Fensterlaibung komplett. Diese Rahmenform wird häufig in den Niederlanden ausgeführt.

Brüstung

Mauerwerk oder Bauelemente unterhalb des Fensters.

Brüstungshöhe

Die Brüstungshöhe bezeichnet das Mauerwerk, welches sich unterhalb des Fensters befindet. Im Normalfall geht man von einer Brüstungshöhe von 0,90 m ab Fertigfußboden bis Oberkante des unteren Blendrahmens aus. In Hochhäusern je nach Stockhöhe bis zu 1,10 m. In manchen Fällen bezieht die Brüstungshöhe auch Teile des Fensterelements mit ein, wenn z.B. ein horizontales Profil den Flügel im oberen Feld von einer Festverglasung im unteren Feld trennt bezeichnet die Brüstungshöhe die Oberkante des waagerechten Profils. Ggf. muss in diesem Fall im unteren Feld eine absturzsichernde Veglasung eingesetzt werden.

Dampfsperre

Sperrschicht im Baukörper oder in Bauelementen gegen Eindringen/Durchgang von Wasserdampf/Luftfeuchtigkeit (meistens Folien), zum Schutz vor Durchfeuchtung dieser Bauteile.

dauerelastisch

Die Eigenschaft eines Werkstoffs, nach einer Dehnung durch äußere Kraft, in die ursprüngliche Form dauerhaft zurückzukehren, wenn die Krafteinwirkung beendet ist.

dB

Maßwert für Luft- und Körperschall. Diese Abkürzung für Dezibel ist die im Schallschutz relevante Maßeinheit. Ein Düsenflugzeug verursacht im Tiefflug ca. 130 dB, voll aufgedrehte Discolautsprecher ca. 110 dB, ein LKW in der Stadt ca. 90 dB, ein PKW in der Stadt ca. 80 dB; normale Unterhaltung wird mit ca. 50 dB angesetzt, ein sehr ruhiges Zimmer mit ca. 30 dB (Quelle: www.fluglaerm.de).

Dichtungsprofile

Dichtungsprofile sind vorgeformte, elastische Profile. Diese werden zur spannungsfreien, dichten Verglasung und zur Dichtung im Fenster-Flügelfalz eingesetzt. Die verwendeten Materialien sind EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Monomer),ein terpolymeres Elastomer (Gummi) d.h. ein synthetischer Kautschuk, oder aber thermoplastische Elastomere (TPE), wie z.B. weich-PVC. Einmal im Jahr sollten die Dichtungsprofile z.B. mit geeigneten Pflegemitteln (z.B. Silikonspray) behandelt werden.

DIN links/DIN rechts

Bestimmung des Anschlags, bzw. der Öffnungsrichtung von Türen und Fenstern, beim Aufmaß und bei der Fertigung. Maßgeblich ist die Seite des Fensters oder der Tür auf der die Bänder sichtbar sind.

DIN V ENV 1627 - 1630

Abkürzung für die vier europaweit geltenden Normen zur Einbruchhemmung. Sie beschreiben die Anforderungen und Klassifizierungen der einbruchhemmenden Eigenschaften von Fenstern, Türen und anderen Bauabschlüssen. Seit 2011 gelten die Europäischen Normen EN 1627-1630 (in Deutschland als DIN-Norm DIN EN 1627-1630).

DIN-Normen

DIN – Deutsche Industrie Norm, regelt technische Mindestanforderungen zum Beispiel für die Planung von Gebäudeteilen. In den Normen sind z.B. die erforderlichen Prüfungen und die daraus resultierenden Kassifizierungen zu den Themen Fugendichtigkeit, Schlagregenschutz, Wärmeschutz, Schallschutz und nicht zuletzt die Funktionstüchtigkeit der Fensterelemente geregelt. Die DIN-Normen dienen der Rationalisierung, Verständigung, Sicherung von Gebrauchstauglichkeit, Qualitätssicherung, Kompatibilität, Austauschbarkeit, Gesundheit, Sicherheit, dem Verbraucherschutz und dem Umweltschutz. Bei ihrer Erstellung wird angestrebt, dass die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden und der aktuelle Stand der Technik berücksichtigt wird.

Dornmaß

Gibt den Abstand von Mitte des Profilzylinders zur Stulpkante des Schlosses, bzw. des Vierkants zur Aufnahme des Fenstergriffs, zur Stulpkante des Fenstergetriebes an (siehe auch Schloss).

Dreh-Kipp-Fenster

Fenster, dessen Beschlag die vertikale und die horizontale Drehachse kombiniert (siehe auch Beschlag).

Drücker

Betätigungshebel zum Öffnen einer Tür (oft Türklinke genannt). Standardausstattung – Das bieten Ihnen ATRIS 90AC-Haustüren serienmäßig.

Druckverglasung

Verglasungsart, bei der die Abdichtung des Glasfalzes über elastische Dichtungsprofile und den Anpressdruck der Glasleisten erreicht wird.

Durchbruchhemmende Verglasung

Einbruchhemmendes Glas, das bei der Prüfung nach DIN bis zu 71 Axtschlägen widerstehen muss. P4A-Verglasung mit Sicherheitsfolie zwischen den Scheiben. Erschwert das gewaltsame Einschlagen des Haustürglases. Trägt zur Erfüllung der Sicherheitsklasse RC 2 bei.

Durchwurfhemmende Verglasung

Einbruchhemmendes Glas, das bei der Prüfung nach DIN mit 4 kg schweren Stahlkugel aus verschiedenen Fallhöhen (3,5 - 12,5m) „beworfen“ wird. Durchwurfhemmende P4A-Verglasung mit Sicherheitsfolie zwischen den Scheiben. Erschwert das gewaltsame Einschlagen des Haustürglases. Trägt zur Erfüllung der Sicherheitsklasse RC 2 bei.

E-Öffner

Elektrischer Türöffner mit oder ohne manuelle Entriegelungsmöglichkeit. Als Fernbedienung der Haustür, meist mit Türsprechanlage gekoppelt.

EasyLock

Schließsystem, das mit einem eingespeichertem Zahlencode arbeitet und ohne Schlüssel auskommt. Der Code ist in einer Uhr, einer Karte oder einem Schlüsselanhänger gespeichert. Werden diese Medien an eine Leseeinheit am Türflügel geführt, wird die Tür geöffnet.

Eigenschaften von Fenstern

Als Teil der Außenwand eines Hauses werden an Fenster nicht nur optische Anforderungen gestellt, sondern sie müssen auch Mindestnormwerte bezüglich wichtiger Eigenschaften erfüllen:

Wärmeschutz
Schallschutz
Einbruchhemmung
Schlagregendichtheit
Fugendurchlässigkeit
Mechanisches Verhalten

Einbruchschutz

Fenster und Türen sind Schwachpunkte eines jeden Hauses in Bezug auf den Schutz vor Einbrüchen. Mit einem Anteil von 80% stellen Fenster und Fenstertüren den „beliebtesten Zugang“ zum Haus dar, das Aushebeln der Rahmen ist dabei die am häufigsten genutzte Methode. Es kommt darauf an, durch den richtigen Einbau von mechanischen Hilfsmitteln, z.B. einbruchhemmenden Fensterbeschlägen WK1 bis WK3 (RC1 bis RC3) oder DIN-geprüften Komplettlösungen, Einbruchversuche zu erschweren und den Fensterflügel vor Aushebeln zu schützen.

Einsteckschloss

Kastenschloss in verschiedenen Ausführungen (siehe auch Schloss), das meistens mit einem Schließzylinder ausgestattet wird.

Eloxal

Elektrolytisch oxidiertes Aluminium. Die Erzeugung von harten, korrosionsbeständigen und festhaftenden Schichten aus Aluminiumwerkstücken z. B. Haustüren.

Energieeinsparverordnung

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) trat am 1. Februar 2002 in Kraft. Ihr Ziel ist eine Energieeinsparung von bis zu 30 % gegenüber der früher gültigen Wärmeschutzverordnung von 1995. Erreicht werden soll dies mit einem „verschärften Standard“ für die Wärmedämmung am gesamten Gebäude (Umhüllungsflächen). Auch für Fenster und Haustüren sind Mindestanforderungen an den Wärmeschutz definiert. Für Sonderverglasungen sind abweichende Werte erlaubt.

Renovierung:
Fenster: Uw-Wert < 1,3 W/(m2K)
Haustür: Ud-Wert < 2,9 W/(m2K)

Neubau:
Fenster Uw-Weru < 1,3 W(m²K)
Haustür: Ud-Wert < 1,8 W/(m2K)


(Stand: Änderung EnEV vom Oktober 2009)

Neu zu errichtende Gebäude:
Bei Neubauten gibt es keine Bauteilwerte für Fenster und Haustüren, also auch keine minimalen oder maximalen U-Grenzwerte. Für Neubauten muss der Planer oder Energieberater eine Gesamtenergiebilanz erstellen, bei der die U-Werte mit einfließen. Da die Fenster die Wärmeverluste in der Gesamtenergiebilanz stark beeinflussen, sollten sie optimal wärmeschützend ausgeführt sein. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist ein Teil des deutschen Baurechts. In ihr werden von der Bundesregierung auf der rechtlichen Grundlage der Ermächtigung durch das Energieeinspargesetz (EnEG) Bauherren bautechnische Standardanforderungen zum effizienten Betriebsenergieverbrauch ihres Gebäudes oder Bauprojektes vorgeschrieben. Sie gilt für Wohngebäude, Bürogebäude und gewisse Betriebsgebäude.

Die Energieeinsparverordnung ersetzte die Wärmeschutzverordnung (WSchV) und die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) und fasst diese zusammen. Ihre erste Fassung trat am 1. Februar 2002 in Kraft, die zweite Fassung (EnEV 2004) 2004. Zur Umsetzung der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden wurde eine Neufassung erstellt, die seit dem 1. Oktober 2007 gültig ist. Am 01.10.2009 wurde die EnEV abermals novelliert, die U-Werte wurden für den Neubau aber auch für bestehende Gebäude nach unten korrigiert. (Siehe Energieeinsparverordnung).

Energieverlust

Energieverlust – Bauten, die nicht nach den neuesten technischen Erkenntnissen ausgerüstet sind, verschleudern häufig unnötig viel Heizenergie. Die nachträgliche Wärmedämmung ist nicht nur unter Umweltgesichtspunkten vorteilhaft. Effiziente Wärmedämmung schont Umwelt und Geldbeutel zugleich.

EPDM

Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, auch unter APTK bekanntes Dichtungsmaterial aus synthetischem Kautschuk. Im Bereich Autoverglasungs- und Fensterdichtungen lange bewährt. Das Dichtungsmaterial ist sehr hochwertig, wetter- und feuchtigkeitsbeständig, Dauerhaft elastisch und verfügt über ein hohes Rückstellvermögen.

ESG

Einscheiben-Sicherheits-Glas, wird bei der Produktion erhitzt und abgeschreckt, so daß an der Oberfläche eine starke Vorspannung entsteht. Diese macht die Oberfläche sehr widerstandsfähig gegen Druck-, Schlag- und Hitzeeinwirkung. Die Glaskante ist dagegen sehr anfällig und muss besonders geschützt werden. Bei Scheibenbruch zerfällt ESG in lauter kleine Krümel ohne nennenswerte Verletzungsgefahr für Personen. ESG lässt sich nach dem Härtevorgang mechanisch nicht mehr bearbeiten (Größen- Zuschnitt, Bohrungen u.a.).

Extrusion

Verfahren zur Herstellung von Kunststoffprofilen aus Thermoplasten. Im Extruder werden Granulate stufenweise erhitzt und durch eine formgebende Düse gedrückt. Im weiteren Verlauf kühlt das Profil ab und ist schneid- und lagerfähig.

Falle

Zuhaltung, die beim Zuziehen der Tür durch Federdruck einrastet, von außen durch Schlüsseldrehung und von innen mit dem Drücker geöffnet wird.

Fallenhalter

Fester oder beweglicher (bei E-Öffner) Teil der Schließplatte der Tür. Er hält die Falle des Türschlosses.

Falz

Im Flügel als Glasfalz zur Aufnahme der Verglasung sowie im Blendrahmen und dem Blendrahmen zugewandten Flügelbereich zur Aufnahme der Verschlusstechnik (Beschlag) dienende Flügel- und Blendrahmenfalze.

Falzluft

Zwischen Flügel und Blendrahmen, ermöglicht die Montage der Schließstücke und sichert auch bei Temperaturschwankungen noch die einwandfreie Funktion des Fensters.

Falztiefe

Als Rahmenfalztiefe bezeichnet man die Fläche von Innenkante Rahmen bis außenkante Rahmenüberschlag. In diesem Bereich werden die Rahmen Beschlagsteile eingeschraubt. Als Flügelfalztiefe bezeichnet man die Fläche von Innenkante Flügel bis außenkante Flügelüberschlag. In diesem Bereich werden die Scheiben und die Glashalteleisten aufgenommen.

Fensterbank

Schließt Mauer und Nische zum Fenster hin ab. Im Innenbereich häufig Naturstein. Im Außenbereich entweder Naturstein oder eloxiertes Aluminium.

Fensterlüftung

Es gibt mehrere Varianten der Fensterlüftung. -Spaltlüftung -Stoßlüftung -Querlüftung. Bei der Spaltlüftung (parallel abstellbarer Flügel) wird der Flügel umlaufend um ca. 6 mm vom Rahmen abgehoben. Gleichmäßig und ohne größere Zugerscheinungen wird über längere Zeit die Luft im Raum ausgetauscht. Durch die Stoßlüftung (Fenster komplett öffnen) wird zwar Luft ausgetauscht, aber nicht die Feuchtigkeit im Raum abgebaut.Die Querlüftung ist die effektivste Art der Lüftung. Fenster welche gegenüber liegen werden komplett aufgemacht, die Luft kann über den Innenraum strömen und nimmt somit auch die Feuchtigkeit mit. Es ist darauf zu achten, dass die Zimmertüten als (Überstrom-Öffnung) offen stehen. Seit 2009 ist die Lüftung über die DIN 1946-6 gesetzlich geregelt. Bei Neu- oder Umbauten muss eine Lüftungsplanung gemacht werden. Beim Fenstertausch muss die Lüftung zum Feuchteschutz in der Planphase bereits berücksichtigt und in der Ausführungsphase auch umgesetzt werden.

Fensterprofile

Man unterscheidet zwischen Kunststoff-, Holz-, Aluminium-, Aluminium/Holz- und Aluminium/Kunststofffenstern. Bei der Beurteilung des Rahmenwerkstoffs fallen Kriterien wie Isolierung, Wärmedämmung und Wartungsintensität ins Gewicht.

Feuerbeständig

Feuerwiderstand nach DIN 4102: F90 (Feuerwiederstandsdauer 90 Minuten), F120, F180 (Gibt die Feuerwiderstandsdauer bei der Prüfung von Bauelementen in Minuten an.)

Feuerhemmend

Feuerwiderstand nach DIN 4102: F30, F60 (Gibt die Feuerwiderstandsdauer bei der Prüfung von Bauelementen in Minuten an.)

Fitschen

Früher übliche Bezeichnung für Drehflügelbänder.

flächenbündig

Wenn die Außenflächen zwischen Rahmen-und Flügelprofil auf einer Ebene liegen, spricht man von einem flächenbündigen System.

flächenversetzt

Wenn die Außenflächen zwischen Rahmen-und Flügelprofil um die Breite des Falzüberschlags versetzt sind, spricht man von einem flächenversetzten System.

Flügel

Beweglicher Teil eines Fensters oder einer Tür.

Flügelfalzmaß

Wird im Flügelfalz dort gemessen, wo sich der Beschlag befindet. Das Flügelfalzmaß wird bei der Bestellung von Beschlagteilen wie Getriebe, Mittelverschluss und Axer benötigt.

Fugendurchlasskoeffizient

Fugendurchlasskoeffizient: siehe a-Wert

g-Wert

Gibt den prozentualen Anteil des Sonnenenergiedurchlasswertes durch eine Verglasung an. Wichtig zur Beurteilung des sommerlichen Wärmeschutzes und als Faktor zur Berechnung des U-Wertes von Fenstern. Je kleiner der g-Wert umso weniger wird die Sonneneinstrahlung nach innen zur Raumseite geleitet.

Gehrung

Nicht rechtwinklig zugeschnittene Leisten, die in den Ecken zusammen einen genau definierten Winkel bilden (z. B. 2 Leisten mit 45° Gehrung = 90°).

Gesamtenergiedurchlässigkeit

Der Gesamtenergiedurchlassgrad oder g-Wert erfasst die Energiedurchlässigkeit eines tranparenten Bauteils, wie etwa einer Verglasung. Er setzt sich zusammen aus der direkt durch die Verglasung durchlelassenen Sonnenstrahlungen und der Sekundären Wärmeabgabe die vom Glas nach innen durch Abstrahlung und Konvektion erfolgt.

Gewährleistung

Entsprechend der Vorschrift der VOB muss der Handwerker für seine erbrachten Dienstleistungen eine Mängelhaftung gewähren. Nach der Abnahme beginnt eine Zweijahresfrist, innerhalb der Ersatz oder Nachbesserung zu leisten ist. Handelt es sich um einen BGB-Vertrag beträgt die Gewährleistung bei allen Bauschäden und Planungsfehlern grundsätzlich fünf Jahre.

Glanzgrad

Aussage zur Brillianz der Profiloberfläche.

Glas

Transparenter Baustoff, etwa seit 6000 Jahren bekannt, besteht im wesentlichen aus Kieselsäure, Natriumoxyd und Kalziumoxyd.

Glasbruchmelder

Warnt bei Glasbruch. Bei Weru-Secur reagiert der Glasbruchmelder auf Erschütterung und Glasbruchfrequenz. Nur wenn beide Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind, wird ein Alarm ausgelöst (verhindert, dass ein Fehlalarm ausgelöst wird).

Glasfalzmaß

Wird im Flügel oder Blendrahmen nach Entfernen der Glasleisten gemessen. Nach Abzug der „Luft“ ergibt sich das Glasmaß.

Glasfalzverbreiterung

Durch anders geformte Glasleisten oder (und) ein anders geformtes Flügelprofil, bzw. Zusatzprofil wird Platz für stärkere Verglasungen/Füllungen geschaffen.

Glashalteleiste

Befestigungsleiste für die Verglasung (siehe Glasstab).

Glasleiste

Befestigungsleiste für die Verglasung (siehe Glasstab).

Glasrandverbund

Dies ist der seitliche Abschluss einer Isolierverglasung, bestehend aus zwei oder drei Einzelscheiben, die durch einen getrockneten und hermetisch abgeschlossenen Scheibenzwischnraum voneinander getrennt sind. Die Scheiben werden durch eine Dichtmasse mit einem Abstandshalterprofil (Edelstahl oder Kunststoff) verbunden und so auf den gewünschten Abstand gebracht.

Glasstab

auch Glashalteleiste oder Glasleiste genannt. Die Glasleisten werden - ebenso wie die Fensterprofile - aus PVC gefertigt und besitzen eine anextrudierte (beim Fertigungsvorgang mit produzierte) Dichtungslippe. Diese Glasleiste, wie sie meistens bezeichnet wird, hält im PVC-Rahmen über eine speziell ausgebildete Clipverbindung und drückt dann mit der Gummilippe gegen die Verglasung. Deshalb nennt man diese Verglasungsart auch Druckverglasung oder Trockenverglasung. Trockenverglasung deshalb, weil kein Silikonmaterial nass eingesetzt wird um die Verglasung abzudichten, wie dies meist bei Holzfenstern erfolgt.

Griffolive

Fenstergriff (Begriff kommt von der früheren ovalen Form der Griffrosette).

halbflächenversetzt

Wenn die Außenflächen zwischen Rahmen- und Flügelprofil um die Hälfte der Breite des Falzüberschlags versetzt sind spricht man von einem halbflächenversetzten System; siehe auch

flächenbündig
flächenversetzt

ift

Seit seiner Gründung 1966 fühlt sich das ift (Institut für Fenstertechnik e.V.) Rosenheim einer ganzheitlichen Betrachtung von Bauteilen und Konstruktionen verpflichtet. Das ift begleitet die Fenster-, Fassaden- und Türenbranche unabhängig vom Materialeinsatz in allen Fragen der Normung, Forschung, Zulassung sowie von Nachweisen durch Prüfung oder Berechnung und Gutachten.

Der Aufgabenschwerpunkt des ift Rosenheim ist der Nachweis der Gebrauchstauglichkeit in Abhängigkeit vom Verwendungszweck, die neutrale und unabhängige Bewertung von Schadensfällen sowie die Prüfung von Ausschreibungen, Konstruktionen und Details. Ein Team aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und Praktikern unterschiedlicher Fachgebiete sowie umfangreiche Laboreinrichtungen bieten die besten Voraussetzungen zum Nachweis aller Produkteigenschaften. Ergänzend kann die ift- Zertifizierungsstelle eigene Regeln zur Definition und Sicherung der Produktqualität erstellen. Das ift Rosenheim versteht sich als oberste Fachinstanz in Streitfällen, die wissenschaftlich und fundiert Schadensursachen analysiert und realisierbare Sanierungsvorschläge entwickelt. Die Mitarbeit in nationalen und europäischen Normungsgremien sowie die Obmannschaft in wichtigen Ausschüssen gewährleisten die normative Umsetzung technischer Anforderungen in Europa und deren Überwachung.

Innenanschlag

Die Maueröffnung für Fenster oder Türen ist mit einem inneren Anschlag („Falz“) gemauert, so dass das Fenster von außen gegen diesen Anschlag gestellt montiert wird.

Isolierglas

Verglasungen aus mehreren Glasscheiben, die durch luft- oder gasgefüllte Zwischenräume getrennt sind. Der Verbund ist gegen eindringende Luft, Schmutz und Feuchtigkeit abgedichtet. Restfeuchte wird von einem Trockenmittel im Abstandhalter gebunden.

k-Wert

Alte Bezeichnung für den  U-Wert

Kämpfer

Die waagrechte Unterteilung eines Fensters, z.B. bei Oberlichtern.

Kapitell

Kapitelle sind Designelemente, die auf ein fertiges Fensterprofil aufgesetzt (geklebt) werden. Aufgabe dieser Designelemente ist es, einen Baustil alter Zeiten nachzubilden. So lassen sich Jugendstilelemente, klassizistische oder Barockelemente aufsetzen. Dadurch wird die Möglichkeit eröffnet, auch PVC-Fenster im Bereich der Denkmalschutz-Sanierung einzusetzen.

KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau

Die KFW nimmt für den Neubau, aber auch für die Altbau-Sanierung immer wieder neue Fördermittel in ihr Fördermittelprogramm auf. Z.b. Altersgerecht umbauen Programm 159 (www.kfw.de)

Kippweitenbegrenzung

Die individuelle, über den Griff stufenlos einstellbare Kippweitenbegrenzung ermöglicht eine variierbare Lüftungs-einstellung (optionales Zubehör). Und die Zuschlagsicherung verhindert das Zuschlagen des geöffneten Fensters.

Koeffizient

Faktor oder Beiwert z. B. für Fugendurchlässigkeit, Ausdehnung bei Wärmeeinwirkung usw. Beispiel: Der Wärmeausdehnungskoeffizient 1 sagt aus, dass sich z. B. ein Fensterprofil von 1 Meter Länge, bei einer Temperatur von 0°Celsius, bei einer Erwärmung um 1° um 1 mm ausdehnt. Bei 20° Erwärmung sind es also 20 mm.

Komprimiertes Dichtband

Auch Kompriband, wird zum Abdichten von Anschlussfugen, unter anderem bei der Fenstermontage benutzt. Bei Lieferung ist das Band auf 17% der Nenndicke komprimiert. Nach der Verarbeitung geht das Band innerhalb einer von der Verarbeitungs- und Lufttemperatur abhängigen Zeitspanne auf bis zu 100% auf. Soll Winddichtigkeit und Schlagregensicherheit erreicht werden, darf der Endzustand nur 20-40% der Nenndicke sein.

Kondensatbildung

Beschlagen von Fensterscheiben, Tauwasser an Wärmebrücken. Ein natürlicher Vorgang, der abhängig von der Außentemperatur, der raumseitigen Oberflächentemperatur und der relativen Luftfeuchtigkeit im Raum ist.

Kunststoff

Neutraler Werkstoff, physiologisch für den Menschen vollkommen unbedenklich. Fenster und Türen aus diesem Werkstoff zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • eine lange Funktionstüchtigkeit und Lebendsauer
  • dauerhafte Fugendichtigkeit, Schall- und Wärmedämmung
  • kein ständig wiederkehrender Erhaltungsaufwand
  • kein lösemittelhaltiges oder fungizides Anstrichmittel nötig
  • kein Lackieren oder Imprägnieren der Fenster nötig
  • schwer entflammbar und selbstverlöschend
  • Schonung der Natur, Verzicht auf Edelhölzer
  • beim Recycling können aus alten Kunststofffenstern und -Türen neue Elemente gleicher Qualität erzeugt werden; keine Belastung von Deponien und Verbrennungsanlagen.

Laschen

Auch Schlaudern-Befestigungsteile aus Stahlblech, zur Befestigung von Fenstern und Türen am Mauerwerk.

Lebensdauer

Wird durch die Haltbarkeit der verwendeten Materialien bestimmt. Wichtiger ist die Nutzungsdauer, sie wird von den Anforderungen der Nutzer und dem Stand der Technik bestimmt.

Lichtdurchlässigkeit

Drückt den direkt durchgelassenen sichtbaren Strahlungsanteil im Bereich der Wellenlänge - bezogen auf die Hellempfindlichkeit des menschlichen Auges – aus.

Lichtes Maß

Beim Fenster die sichtbare Fläche der Verglasung, beim Mauerwerk die sichtbare Öffnung.

Lichtfläche

Die Lichtfläche (lichte Maueröffnung) in Wohnräumen muss ca. 7,5-10% der Raumgrundfläche betragen. Genauer ist dies in der DIN 5034 geregelt.

Luftwechselrate

Damit wird der Anteil an Raumluft bezeichnet, der pro Stunde durch Lüften ausgetauscht wird. Je höher die Luftwechselrate, desto geringer die relative Luftfeuchtigkeit und desto trockener die Raumluft.

Mauerlaibung

Seitliche Einfassung von Fenstern und Türen, begrenzen den Drehbereich der Flügel.

Metalloxydbeschichtung

Metalloxydbeschichtung - siehe bedampfte Scheiben

Nassverglasung

Die Abdichtung der Verglasung im Flügelprofil wird mit dauerelastischen Kunststoffmassen, z. B.Silikone, erreicht. Diese werden „nass“ eingespritzt (Versiegelung).

NCS-Farben

Das Natural Color System (NCS, auch NCS-Farbsystem) ist ein vom Scandinavian Colour Institute in Stockholm entwickeltes, standardisiertes Farbsystem, welches auf der Farbwahrnehmung (Farbempfinden) eines durchschnittlichen, dem europäischen Kulturkreis angehörenden Betrachters beruht. Das Natural Color System geht dabei von den vier bunten Grundfarben aus, die von diesem als "rein" empfunden werden – Gelb (Y), Grün (G), Rot (R) und Blau (B). Es sind diejenigen Farben, die als frei von anderen Farben empfunden werden. Beispielsweise kann jeder (normalsichtige) Mensch ein Blau definieren, das als frei von Rot oder Grün empfunden wird.

Das NCS-System ist eines der wenigen, weltweit verwendeten Farbsysteme (neben dem RAL-Design mit 1688 Farben und dem Pantone Matching System), in dem zurzeit 1950 Farbmuster strikt organisiert, durch Buchstaben und Zahlen benannt, vorliegen. NCS ist ein eingetragenes Warenzeichen des Skandinavischen Farbinstitutes (Scandinavian Colour Institute) mit Sitz in Stockholm, Schweden. (Quelle: Wikipedia).

NIROSTA

Gebräuchliche Bezeichnung für nicht rostenden Stahl. Fensterbeschlag-Spezialausführung gegen besonders aggressive Klima- und Umwelteinwirkungen.

Normfenster

Fenstergrößen die für Prüf- und Testzwecke von den entsprechendnen Normen vorgegeben werden. Üblicherweise 1230x1480mm bzw. 1480x2180mm. Auch Bezeichnung für Fenster, die in Festgrößen produziert werden. Diese haben sich am deutschen Markt nicht durchgesetzt. Weru fertigt Fenster ausschließlich individuell nach Maß.

Nutzungsdauer

Der Zeitraum, über den eine Tür oder ein Fenster bei ordnungsgemäßer Wartung genutzt werden kann. Sie wird von den Anforderungen der Nutzer und dem Stand der Technik bestimmt.

Oberlicht

Kleine Flügel oben in einem waagerecht unterteilten Fensterelement. Meist als Kippflügel ausgeführt. Beliebtes Lüftungselement in Räumen mit viel Publikum.

Oberlichtöffner

Mechanik zur Bedienung von Oberlichtern.

Öffnungsweitenfeststellung

Mit der Öffnungsweiten-Feststellung kann das Fenster in jeder beliebigen Öffnungsweite individuell über den Griff festgestellt werden. Das schützt Ihre Blumentöpfe vor dem Absturz von der Fensterbank und lässt einfaches Reinigen von innen und außen zu (optionales Zubehör).

Ornamentglas

Matte oder strukturierte Glasoberflächen bezeichnet man als Ornamentglas. Es dient hauptsächlich dem Sichtschutz, z.B in Badezimmern.

Panikschloss

Eine Schlossvariante, bei der sich die abgeschlossene Tür im Notfall von innen über den Drücker öffnen lässt. In der Regel bei Notausgangstüren vorgeschrieben.

Pfosten

Senkrechte Unterteilung in Fenstern und Türen.

Pilzförmiger Schließzapfen

Auf dem Beschlag sitzendes pilzförmiges Bauteil, das beim Verriegeln des Fensters in ein entsprechendes Schließstück des Rahmens hineingreift und so das Aushebeln des Fensters erschwert; je mehr davon vorhanden, umso höher die Schutzwirkung.

PSK-Tür

Die PSK-Tür, auch Parallelschiebekipptür genannt, lässt sich über die Griffbedienung im ersten Schritt auf die Kippstellung bringen. Durch die weitere Griffbedienung (Drücker nach unten drücken) entriegelt die Tür unten und lässt sich parallel auf die Festverglasung schieben.

PVB-Folien

Werden bei Sicherheitsverglasungen zwischen die einzelnen Floatscheiben eingearbeitet. Sie dienen als Verbindung mehrerer Einzelscheiben. Es handelt sich um sehr schlagzähe Folien aus Poly-Vinyl-Butyral. Je dicker die Folie, desto höher ist die Sicherheitsstufe der Scheibe.

PVC

Poly-Vinyl-Chlorit. Ein thermoplastischer Kunststoff, aus dem unzählige Artikel des täglichen Lebens hergestellt werden. Bauelemente, wie z. B. Fenster, werden aus besonders stabilem, lichtechtem und haltbarem PVC hergestellt.

Rahmen

Auch Blendrahmen. Unbeweglicher Teil eines Fensters, der mit speziellen Schrauben in der Wand fixiert wird.

Rahmenfalzmaß

Das Rahmenfalzmaß – genauer gesagt das Blendrahmenfalzmaß - wird nach Öffnen des Flügels im Blendrahmen gemessen, in der Ebene, auf der die Schließstücke befestigt sind.

RAL

Die Abkürzung RAL steht ursprünglich für den 1925 gegründeten „Reichsausschuss für Lieferbedingungen und Gütesicherung“. Heute bezeichnet RAL das „Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.“ mit rund 140 Gütegemeinschaften. Der Auftrag: Sicherstellung und Überprüfung hoher Qualität von Produkten und Dienstleistungen.

RAL-Farben

Die RAL-Farbsysteme sind Normungen des RAL-Instituts (ursprünglich Reichs-Ausschuß für Lieferbedingungen) für Farben. Bekannt ist vor allem die heute „RAL CLASSIC“ genannte Farbreihe mit vierstelligen Farbnummern, die seit 1927 besteht und heute 210 Farben umfasst. (Quelle: Wikipedia)

RAL-gütegesicherte Montage

Die Weru GmbH besitzt als Hersteller selbst das RAL-Gütezeichen für die qualitätsüberwachte Produktion von Fenstern. Diese technisch anspruchsvollen und ausgereiften Produkte verlangen nach einer adäquaten Einbaumethode. Die Formel lautet daher: Geprüftes Qualitätsprodukt + geprüfte Qualitätsmontage = optimale Ausführung = zufriedener Kunde. Parallel sind folgende Entwicklungen maßgebend:

  • Gutachten und Schadenauswertungen haben ergeben, dass güteüberwachte Fenster keine technischen Probleme machen, der Anschluss der Fenster an den Baukörper jedoch häufig ausführungstechnische Schwierigkeiten bereitet und in manchen Fällen Baumängel entstehen.
  • Erhöhte Anfoderungen an Wärme- und Schallschutz verlangen dichte Anschlüsse zwischen Fenster, Fassade und Baukörper.


Dazu müssen bauphysikalische Erkenntnisse konsequent angewendet werden. Nur die RAL gütegesicherte Montage berücksichtigt diese bauphysikalischen Erkenntnisse bis ins Detail. Hinter dem RAL-Gütezeichen Montage Fenster verbirgt sich vor allem die fachliche und qualitative Schulung des ausführenden Betriebes. Folgende Schritte müssen zur Zertifizierung eingehalten werden:

    1. Schulung des Montageverantwortlichen
    2. Innerbetriebliche Schulung im Fachbetrieb
    3. Prüfung der Montageregeldetails
    4. Organisation der Eigenüberwachung (Überwachung der Baustelle durch den Fachbetrieb)
    5. Fremdüberwachung einer Baustelle (bei Weru-Fachbetrieben durch Weru, die Fremdüberwachung muss 1 x pro Jahr erfolgen)
    6. Die permanente Eigenüberwachung durch den Fachbetrieb selbst muss sichergestellt sein.

Wenn alle Kriterien erfüllt sind, wird das RAL-Gütezeichen Montage Fenster verliehen.

RAL-Gütesicherung

 Die RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Türen haben sich seit Jahren der „Qualitäts-Arbeit“ verschrieben. Sie sind Vereinigungen qualitätsbewusster Fenster- und Türenhersteller, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihren Kunden eine gleichbleibend hohe Qualität ihrer Produkte zu gewährleisten. Die Gütezeichen-Träger können die Qualität ihrer Produkte durch RAL-Gütezeichen nachweisen. Das Institut für Fenstertechnik e.V. in Rosenheim prüft im Auftrag der RAL-Gütegemeinschaften Fenster und Haustüren der Mitgliedsunternehmen bei Konstruktion, Rahmenmaterial, Fertigung und Montage. Das RAL-Gütezeichen wird an Betriebe vergeben, die über eine definierte interne und externe Qualitätsüberwachung verfügen.

Raumklima

Um angenehme Lebensbedingungen im Wohnbereich zu erhalten, müssen alle Aspekte der Lüftung, Wärme, Feuchte und Beschaffung berücksichtigt sein. Fenster werden bereits bei Einführung neuer Produkte intern, sowohl auch extern Z.B durch das ifT überprüft. Die Produkte werden permanent in der Fertigung überwacht. Zusätzlich findet eine Zyklische Überwachung durch das Prüfinstitut ifT Rosenheim statt.

RC-Norm

Neue Europäische Norm zum Thema Sicherheit. Die RC-Norm hat in 2013 die bis dahin bestehende WK-Norm abgelöst.
Beschreibung:

-    WK-Norm = Widerstandsklasse nach DIN V ENV 1627-1630
-    RC-Norm = resistance class nach DIN EN 1627-1630

Welche neuen Sicherheitsklassen nach DIN EN 1627 gibt es?

 -   RC1/RC1 N (Das N steht für eine normale Verglasung).
-    RC2/RC2 N (Das N steht für eine normale Verglasung).
-    RC3, RC4, RC5, RC6. Es ist zu beachten, dass RC4 bis RC6 mit Kunststofffenstern nicht realisierbar ist.

Die genormten Resistenzklassen RC 1–3 nach DIN EN 1627–1630 (früher Widerstandsklassen WK 1–3 nach EN 1627–1630) beschreiben die minimale Zeitdauer, die ein Fenster einem Angriff mit einem jeweils definierten Werkzeugsatz mindestens standhalten muss. Empfehlungen für die jeweilige Widerstandsklasse eines Fensters, die im Übrigen versicherungstechnisch relevant sein kann, richten sich in der Regel nach dem Standort des Wohnobjekts. Das reicht von der Sicherheitsklasse RC 1 für Stadt und Siedlungshäuser über RC 2 bei freistehenden Einfamilienhäusern bis zu RCK 3 für abgelegene Häuser, Villen oder hochwertiges Eigentum.

Reinigung

Fenster müssen im Außenbereich über eine lange Zeit hohen Anforderungen standhalten. Schlagregen, Wind, Kälte, UV-Strahlen und vieles mehr können auch ein hochwertiges Fenster schädigen, wenn keine regelmäßigen Wartungs- und Pflegearbeiten durchgeführt werden. Fenster sollten im jährlichen Turnus durch einen Fachmann auf ihre Funktion überprüft werden.

Relative Luftfeuchtigkeit

Tatsächlicher Wassergehalt der Raumluft bei einer bestimmten Temperatur im Verhältnis zum maximal möglichen Wassergehalt bei dieser Raumtemperatur, wird in % angegeben. Emfohlene Luftfeuchtigkeit ca. 50 %.

Resistenzklasse - RC (früher WK)

Was bedeuten eigentlich die RC-Klassen?
Die genormten Resistenzklassen RC 1–3 nach DIN EN 1627–1630 (früher Widerstandsklasse WK 1-3 nach DIN EN 1627-1630) beschreiben die minimale Zeitdauer, die ein Fenster einem Angriff mit einem jeweils definierten Werkzeugsatz mindestens standhalten muss. Empfehlungen für die jeweilige Resistenzklasse eines Fensters, die im Übrigen versicherungstechnisch relevant sein kann, richten sich in der Regel nach dem Standort des Wohnobjekts. Das reicht von der Sicherheitsklasse RCK 1 für Stadt- und Siedlungshäuser über RC 2 bei freistehenden Einfamilienhäusern bis zu RC 3 für abgelegene Häuser, Villen oder hochwertiges Eigentum.

Wo und wie sollte ich auf Nummer sicher gehen?
Fenster im Erdgeschoss und Terrassentüren sind am meisten gefährdet. Allein auf diese beiden Bereiche entfallen 70 % der Einbrüche. Weru hat schon frühzeitig auf diese Entwicklung reagiert und bietet für Terrassentüren und EG-Fenster eine ganze Palette bewährter und wirksamer Bauteile zum Einbruchschutz an. Einbruchhemmende Fenster und Türen können ihren Zweck aber nur dann erfüllen, wenn sie auch fachgerecht eingebaut werden. Dafür sorgt Ihr Weru-Fachbetrieb. Die Experten dort beraten Sie gern bei der Auswahl der optimalen Einbruchschutz-Ausstattung
für Ihre Wohnung oder Ihr Haus.

Resistenzklasse 1

Die genormten Resistenzklassen RC 1–3 nach DIN EN 1627–1630 (früher Widerstandsklassen WK 1–3 nach DIN EN 1627–1630) beschreiben die minimale Zeitdauer, die ein Fenster einem Angriff mit einem jeweils definierten Werkzeugsatz mindestens standhalten muss.

Resistenzklasse 1: Grundschutz gegen Aufbruchversuche mit körperlicher Gewalt wie Gegentreten, Gegenspringen, Schulterwurf, Hochschieben oder Herausreißen. Geringer Schutz gegen den Einsatz von Hebelwerkzeugen.

Resistenzklasse 2

Die genormten Resistenzklassen RC 1–3 nach DIN EN 1627–1630 (früher Widerstandsklassen WK 1–3 nach DIN EN 1627–1630) beschreiben die minimale Zeitdauer, die ein Fenster einem Angriff mit einem jeweils definierten Werkzeugsatz mindestens standhalten muss.

Resistenzklasse 2: Der Gelegenheitstäter versucht, zusätzlich zum Einsatz von körperlicher Gewalt (wie bei Resistenzklasse 1 beschrieben) mit einfachen Werkzeugen wie Schraubendreher, Zange etc. das verschlossene und verriegelte Bauteil aufzubrechen.

Resistenzklasse 3

Die genormten Resistenzklassen RC 1–3 nach DIN EN 1627–1630 (früher Widerstandsklassen WK 1–3 nach DIN EN 1627–1630) beschreiben die minimale Zeitdauer, die ein Fenster einem Angriff mit einem jeweils definierten Werkzeugsatz mindestens standhalten muss.

Resistenzklasse 3: Der Täter arbeitet - zusätzlich zu den bei Resistenzklasse 2 eingesetzten Werkzeugen - mit einem zweiten Schraubendreher und einem Kuhfuß (Hebelwerkzeug).

Resistenzklasse 4

Resistenzklasse 4: Der erfahrene Täter setzt - zusätzlich zu den bei Resistenzklasse 3 eingesetzten Werkzeugen - Sägewerkzeuge und Schlagwerkzeuge wie Axt, Stemmeisen, Hammer und Meißel sowie eine Akku-Bohrmaschine ein.

Resistenzklasse 5

Resistenzklasse 5: Der erfahrene Täter setzt - zusätzlich zu den bei Resistenzklasse 4 eingesetzten Werkzeugen - Elektrowerkzeuge wie Bohrmaschine, Stich- oder Säbelsäge und Winkelschleifer ein.

Resistenzklasse 6

Resistenzklasse 6: Der erfahrene Täter setzt zusätzlich besonders leistungsfähige Elektrowerkzeuge (wie Resistenzklasse 5) ein.

Riegel

Verschlusselement von Schlössern sowie separate Verschlusselemente von Fenster und Toren. Die Riegel verschließen durch Einschieben in Schließplatten.

Riegelschaltkontakt

Ein elektrischer Schaltkontakt in der Schließplatte zur Überwachung des ordnungsgemäßen Verschlusses, bzw. Einbruchmeldung.

Rohrmotor

Elektrischer Antriebsmotor des Rollladens. Direktantrieb der Rollladenwelle (Rohr).

Rollladen

Bei der Fensterplanung muss das Thema Rollladen mit berücksichtigt werden. Durch die relativ geringe Zusatzinvestition wird nicht nur der Komfort (Lichtschutz, Sichtschutz) erhöht, sondern gleichzeitig werden die wärme- und schalldämmenden Eigenschaften der Fenster- und Türenelemente verbessert. Man unterscheidet hierbei verschiedene Antriebsarten. • Elektrischer Antrieb, bzw. Funkantrieb • Kurbelantrieb • Gurtantrieb

Schall

Mechanische Schwingungen und Wellen, die vom Ohr wahrgenommen werden.

 -   Luftschall = Ausbreitung und Wahrnehmung in der Luft
-    Körperschall = Entstehung und Übertragung in festen Stoffen
-    Trittschall = spezielle Variante des Körperschalls, Übertragung durch Decken mehrgeschossiger Gebäude.

Schalldämmlüfter

Schallgedämmtes Lüftungselement, meistens oberhalb oder unterhalb des Fensters eingebaut, welches durch verschachtelte Luftkanäle mit Schalldämmmaterialauskleidungen einen Großteil des anfallenden Luftschalls beim Lüften schluckt. Je nach Leistungsbedarf mit oder ohne Lüftermotor.

Schalldämmmaß

Mit dieser ebenfalls in dB gemessenen Größe (Abkürzung: Rw) wird die Menge der Luftschalldämmung von Bauteilen angegeben. Je größer das Schalldämmmaß, desto besser empfindet man die Schalldämmung. Beispiele: Fenster mit einer Doppelverglasung 4/16/4 haben ein Schalldämmmaß von ca. 30 – 32 dB, einfache Zimmertüren ca. 17 – 25 dB, Haus- und Wohnungseingangstüren ca. 27 – 37 dB. Moderne Dreischeibenverglasungen erreichen durchaus auch einen Wert von 48 dB.

Schalldämmung

Widerstand gegen die Schallausbreitung und Übertragung. Möglichkeiten: Schwere Bauteile, biegeweiche Baukonstruktionen mit Dämmstoffen oder Unterbrechung des übertragenden Bauteils. Die Schalldämmung der einzelnen Bauteile (Z.B Fenster) sollte der Umgebungslautstärke angepasst werden.

Schallschutzglas

Schallschutzglas mit Glas erfordert in erster Linie Dicke = Gewicht. Außerdem erhöht Verbundglas mit Schwerfolie die Schalldämmung. Isoliergläser werden zusätzlich mit Schwergasfüllungen noch schalldämmender ausgerüstet.

Weru-Fenster sind schallschutzzertifiziert und lassen sich bis zu einem Schalldämmwert von 47 dB aufrüsten.

Schallschutzklasse

Zur Einstufung von Fensterelementen bezüglich ihrer Schalldämmanforderung gibt es 7 Schallschutzklassen für Fenster (VDI-Richtlinie):

Klasse 0: Schalldämmmaß Rw < 25 dB
Klasse 1: Schalldämmmaß Rw = 25 – 29 dB
Klasse 2: Schalldämmmaß Rw = 30 – 34 dB
Klasse 3: Schalldämmmaß Rw = 35 – 39 dB
Klasse 4: Schalldämmmaß Rw = 40 – 44 dB
Klasse 5: Schalldämmmaß Rw = 45 – 49 dB
Klasse 6: Schalldämmmaß Rw = 50 dB

Schimmel

Schimmel schlägt sich meist in Nieschen, oder an den Außenwänden nieder. Immer am kältesten Punkt (man nennt das auch Taupunkttemperatur) kondensiert der Wasserdampf und wird somit zu Schwitzwasser. Wird die Ursache nicht behoben z.B durch wärmetechnische Maßnahmen oder durch Abdichtung, entstehen kleine Schimmelfäden, welche in unterschiedlichen Farben, z:b: weiß, blau, grau usw. zum Vorschein kommen.

Schlagregendichtheit

Der Schutz, den Fenster gegen Eindringen von Wasser bieten. Da mit zunehmender Gebäudehöhe die Belastung durch Schlagregen steigt, wurden die Beanspruchungsgruppen bis 8 m, bis 20 m und bis 100 m geschaffen.

Schloss

Verriegelungs-Vorrichtung der Tür, meist mit Schlüssel zu betätigen, teilweise heute auch über eine elektonische Ansteuerung mit Magnetstreifen, Fingerprint und Schlüsselanhänger erhältlich. Komfort und Einbruchhemmung nach Maß mit einem Türschloss von Weru

Schwenkhaken

Diese Riegelart hintergreift durch ihre gebogene Hakenform die Schließplattenwandung und bietet besondere gute Einbruchhemmung. Geben Sie Einbrechern keine Chance: mit Sicherheitsbeschlägen von Weru

Schwingfenster

Fenster mit einer mittigen, horizontalen Drehachse, gerne als Blumenfenster eingesetzt.

Schwitzwasser

Schwitzwasser entsteht im Innenbereich bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit. Dies kann durch Heizkörper begünstigt werden, die sich unmittelbar unter einem Fenster befinden. Dabei bildet sich hauptsächlich in der Randzone des Scheibenbereichs Schwitzwasser. Sorgen Sie dafür, dass entweder durch Fensterfalz-Lüfter oder durch dezentrale Lüftungssysteme die Luftfeuchtigkeit verringert wird und auf einem normalen Niveau bleibt.

ServoLock II

Ein eingebauter Motor übernimmt Ihre „lästige“ Schlüsseldrehung und sorgt dafür, dass das 5-Riegelschloss Ihre Haustür immer abschließt. Dieses Zutrittsteuerungssystem arbeitet berührungslos und mit batterielosen Datenträgern, die in Schließmedien wie WeruCard, Uhr oder Weru-Schlüsselanhänger – alle mit Transponder-Technologie, eingebaut sind. Das Schließmedium kurz vor die eingebaute Leseeinheit halten, diese prüft die Codierung und bei Berechtigung öffnet sich die Tür. Ein spezieller Kontakt erkennt, wenn die Tür wieder zu ist und ServoLock II verschließt dann automatisch die Tür. Von innen kann die Tür bequem über den Türdrücker oder mit E-Öffner über eine Haussprechanlage geöffnet werden.

Sicherheitseckumlenkung

Fortführung des Sicherheitsbeschlages über die Flügel-Ecken – hier liegen besondere Angriffspunkte von Einbrechern.

Sicherheitsglas

Hat je nach Art und Aufbau einen weiten Anwendungsbereich, wie z. B. Minderung der Verletzungsgefahr bei Bruch, Absturzsicherung, Schutz vor Angriff. Nach dem Aufbau und der Sicherheitswirkung werden Einscheiben-Sicherheitsglas, Verbund-Sicherheitsglas und bedingt Drahtglas unterschieden.

Sicherheitsschließstück

In den Stahl im Fensterrahmen verschraubtes Bauteil, in das beim Verriegeln des Fensters ein auf dem Beschlag sitzendes Gegenstück greift; je mehr davon vorhanden, umso höher die Schutzwirkung.

Spaltlüftung

1. Bedeutung: Vorrichtung im Beschlag, um eine arretierte, permanente Minimallüftung in Kippstellung zu ermöglichen. Dabei wird der Flügel um ca. 6 mm vom Rahmen oben abgehoben. 2. Bedeutung: Mäßiger Austausch zwischen Raumluft und Außenluft, z. B. durch gekipptes Fenster; geeignet nur für die wärmere Jahreszeit - im Winter steigt bei ständig gekipptem Fenster der Energieverbrauch und der Raum kühlt zu stark aus.

Sprosse

Unterteilung von Flügeln senkrecht und waagrecht. Die einzelnen Glasstücke (Scheiben) sind beim "echten" Sprossenfenster kleiner als die Fläche des Fensterflügels. Zwischen den einzelnen Scheiben befinden sich zur Verbindung schmale Stäbe aus Holz oder Metall, den so genannten Sprossen.

Besonders im Jugendstil wurde die Sprosseneinteilung der Fenster als Gestaltungselement benutzt und es entstanden zum Teil sehr aufwendige Einteilungen der Glasflächen. Neben den "echten" glasteilenden Sprossen werden heute auch Sprossen im Scheibenzwischenraum verwendet, die ebenfalls vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Vorteil: Die Reinigung der Fenster ist wesentlich einfacher als bei glasteilenden Sprossen.

Stoßlüftung

Für etwa 5 bis 10 Minuten werden die Fenster weit geöffnet, ebenso die Innentüren. Mit dieser Art von "Durchzug" erreicht man einen schnellen, energetisch sinnvollen und kompletten  Luftaustausch.

Stulp

Als Stulp wird im Fensterbau ein an den Fensterflügel angesetztes Profil bezeichnet. Es unterteilt ein Fenster nicht sichtbar in mehrere Teile. Der Stulp öffnet sich mit dem Flügel und ist nicht feststehend. Er wird auch als loser Pfosten bezeichnet. (Quelle: Wikipedia)

Stulpflügel

Flügel eines zweiflügeligen Fensters ohne festen Pfosten.

Sturz

Mauerteil oberhalb des Fensters. Besteht in der Regel aus armiertem Beton oder, bei großen Öffnungen, aus T- oder Doppel-T-Stahlträgern. Bei Fenstern erfüllt der Rollladenkasten die Funktion des Sturzes dann, wenn er ausreichend stabil konstruiert ist.

Taupunkt

Luft kann Wasser in Form von Dampf aufnehmen, speichern und als Kondensat wieder abgeben. Die Menge des maximal aufnehmbaren Wasserdampfes ist von der Lufttemperatur abhängig. Luft von 0 °C beispielsweise kann 5 g Wasserdampf pro Kubikmeter aufnehmen, Luft von 20 °C dagegen bereits 17 g/m3. Diese maximal aufnehmbare Wasserdampfmenge entspricht einer jeweiligen relativen Feuchtigkeit von 100 %. Umgekehrt wird bei der Kühlung von Luft irgendwann der sogenannte Taupunkt erreicht. Es entsteht Kondensat, bevorzugt an den (kälteren) Oberflächen von Außenbauteilen wie etwa in Zimmerecken oder Fensterlaibungen. Den Feuchtegehalt in Wohnräumen kann man durch richtiges Lüften beeinflussen und die Oberflächentemperatur an den Außenbauteilen wird durch die Wärmedämmung der Konstruktion bestimmt.

Tauwasser

Tauwasser (oder Kondensation) entsteht, wenn die Luft durch Abkühlung nicht mehr in der Lage ist die ursprüngliche Menge Wasser zu speichern. Damit Tauwasser entsteht müssen zwei Voraussetzungen gegeben sein:

• Die Scheiben müssen außen kälter sein als die umgebende Außenluft.
• Die Außenluft ist mit hoher Luftfeuchtigkeit gesättigt.

Luft kann nur eine bestimmte Menge an Feuchtigkeit aufnehmen und zwar umso mehr, je wärmer sie ist. Trifft die gesättigte Luft nun auf die kalte Scheibe kühlt sie ab und muss daher einen Teil der enthaltenden Feuchtigkeit an die Oberfläche abgeben. Das Wasser kondensiert auf der Scheibe, die Scheibe beschlägt. Je besser/niedriger der Ug-Wert der Scheibe (siehe Ug-Wert) desto schneller kann es zu Kondensation auf der Außenscheibe kommen. Hauptsächlich gibt es Kondensation auf der Außenscheibe in den Übergangsphasen vom Herbst in den Winter und vom Winter in den Frühling.

Völlig tauwasserfreie Fenster sind mit derzeit üblichen Fensterkonstruktionen nicht zu erreichen. Dieser Sachverhalt findet sich auch in den anerkannten Regeln der Technik wieder. In der DIN 4108-2: 2003-07 ist unter Abschnitt 6.2 formuliert: „Die Tauwasserbildung ist vorübergehend und in kleinen Mengen an Fenstern sowie Pfosten-Riegel-Fassaden zulässig, falls die Oberfläche die Feuchtigkeit nicht absorbiert und entsprechende Vorkehrungen zur Vermeidung eines Kontaktes mit angrenzenden empfindlichen Materialien getroffen werden.“ Etwas anschaulicher ausgedrückt darf Tauwasser im Bereich der Glasleisten entstehen, jedoch nicht in solchen Mengen, dass sich auf Dauer Schäden einstellen könnten“.

Thermografie

Die Thermografie (auch Thermographie) ist ein bildgebendes Verfahren, das Temperaturverteilungen sichtbar macht. Genaugenommen ist die Thermografie eine Kontakttechnik, während die kontaktlose Technik, die die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (Infrarotlicht) eines Objektes oder Körpers mit Hilfe von Spezialkameras sichtbar macht, Infrarotthermografie heißt. Heutzutage wird aber meist Thermographie als Synonym für die Infrarotthermografie verwendet. (Quelle: Wikipedia)

Thermopane

Alter Produktname für Mehrscheiben–Isolierglas, der 1954 auf den deutschen Markt kam und heute noch häufig benutzt wird, wenn allgemein von Isolierglas gesprochen wird. Unter dem Produktnamen „Thermopane“ wurde in den USA 1938 ein Isolierglas mit gelötetem Randverbund patentiert, das 1954 in Lizenz auf den deutschen Markt kam. Dieser Markenname wurde in der Umgangssprache zu einem Gattungsbegriff, der fortlebte, als die Produktion längst eingestellt worden war. Der gelötete Randverbund wurde vom geklebten abgelöst.

TPS

TPS ist ein Scheiben-Abstandshalter aus Kunststoff. Im Gegensatz zu Aluminium-Abstandshalter hat ein TPS-Abstandshalter eine geringere Wärmeleitfähigkeit. Dadurch erhöht sich die Scheibentemperatur im Randbereich der innen liegenden Scheibe und verringert somit die Schwitzwasserbildung (Kondensat) auf der Scheibe.

Trockenverglasung

Hier wird die Verglasung über Dichtprofile zum Flügelprofil hin abgedichtet. Die Dichtigkeit wird über einen entsprechenden Anpressdruck der Dichtung sichergestellt. Vorteil gegenüber der Nassverglasung ist die leichtere Austauschbarkeit der Verglasung.

Türflügel

(auch Türblatt) ist auf den Türbändern drehbar gelagert.

Türzarge

Türrahmen – verdeckt die Leibung. Bei Holztüren besteht die Zarge aus einem Rahmen (Türfutter), in den der Falz eingearbeitet ist. Für Türen aus Metall gibt es die Leibung umfassende Elemente bzw. geeignete Eckprofile. An der Türzarge sind auf der einen Seite das Türband, auf der anderen das Schließblech angebracht.

TwinLock

Verdeckt liegende Türfangeinrichtung. Ein wirksamer Schutz gegen „ungebetene Besucher“. Dank der Türfangeinrichtung öffnen Sie die Tür zunächst nur einen Spalt breit. Weit genug, um herauszuschauen, aber nicht weit genug, um hineinzugelangen. Früher häufig als Kette eingesetzt, die jedoch den Türflügel beschädigt hat.

U-Wert

Wärmedurchgangszahl, zur Ermittlung des Wärmeverlustes an Bauteilen und Bauelementen. Gibt an, wieviel Energie in Watt pro m2, bei einer Temperaturdifferenz von 1° Kelvin, von der Innenluft an die Außenluft verloren geht. Je niedriger dieser Wert ist, desto weniger Wärme geht verloren. Der Ug  Wert einer Isolierglasscheibe ist abhängig vom Scheibenzwischenraum und dem im Scheibenzwischenraum enthaltenen Medium (Luft, Argon). Leitfähige Werkstoffe (Metalle) haben einen höheren U-Wert als stärker isolierende.

Ausführliche Definition: Die energetischen Kennwerte, auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt, von Fenstern und Türen werden seit der Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) im Februar 2002 als U-Werte gekennzeichnet. Der K-Wert findet keine Berücksichtigung mehr. Folgende U-Werte-Kennzeichen sind den Materialien zugeordnet:

-    Uf = Kennwert (Wärmedurchgangskoeffizient) für das Rahmenmaterial
-    Ug = Kennwert für das Glas im Scheibenzentrum nach DIN 673
-    Uw = Kennwert für das ganze Fenster nach DIN EN ISO 10077-1
-    UwBW = Bemessungswert für das ganze Fenster nach DIN 4108-4 nach Standardgröße 1240 x 1480
-    Ud = Kennwert für eine Haustür
-    Usb = Kennwert für den Rollladenkasten

Der U-Wert wird angegeben in W/(m²K) (Watt pro Quadratmeter und Kelvin) und bezeichnet den Wärmeverlust in Watt pro Quadratmeter Flächenanteil des Bauteils, pro 1 ° Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenseite, bezogen auf die Zeiteinheit (in der Regel 1 Jahr). Die europäische Regelung der Uw-Werte Auf Europäischer Ebene muss der U-Wert von Bauteilen genau berechnet werden. Dabei werden die Flächen der Einzelbauteile ins Verhältnis zum U-Wert der Einzelmaterialien gesetzt. Folgende unten aufgeführte Kennwerte sind dabei berücksichtigt. Die tatsächlich berechneten bzw. gemessenen U-Werte der Einzelmaterialien sind dabei:

-    U-Wert Rahmen nach Prüfzeugnis und m2 Anteilsfläche
-    U-Wert Glas nach DIN 673 und m2 Anteilsfläche
-    PSI-Wert Glasabstandhalter und Länge in m
-    PSI-Wert der im Scheibenzwischenraum befindlichen Sprossen und die Länge dieser in m
-    Tatsächliche Größe des berechneten Bauteils Fenster

Durch die Berechnung erhält man unter Umständen für jedes Fenster einen anderen individuellen aber reellen Uw-Wert in W/(m²K). Die Deutsche Ausnahmeregelung UwBW nach DIN 4108-4 Für den deutschen Markt wurde kurz nach Einführung der EnEV 2002-02 eine Sonder- regelung eingeführt. Die für den deutschen Markt novellierte EnEV führt den UwBW, den sog. Bemessungswert für Fenster, ein. Begründet wird die Einführung der Sonderregelung damit, dass für den „kleinen Verarbeiter“ der Aufwand der Einzelberechnung unzumutbar ist und eine Ausweisung der U-Werte wie bei der vorherigen Wärmeschutzverordnung (WSVO) möglich bleiben muss. Dazu wurde die DIN 4108-4 angepasst und die Einflussnahme der Glasabstandshaltermaterialien und Sprossenanteile in der Bemessung der U-Werte ergänzt. Die tatsächlich berechneten bzw. gemessenen U-Werte der Einzelmaterialien sind dabei:

-    U-Wert Rahmen als Bemessungswert nach Tabelle zum UfBW
-    U-Wert Glas nach DIN 673
-    Glasabstandhalter als „Warme Kante“ (üblicherweise wird Aluminium eingesetzt, eine Optimierung ist mit Edelstahl oder Kunststoffverbundmaterialien, sog. Warme-Kante, möglich) mit pauschal 0,1 als Bonus auf den Uw-Wert
-    Sprossen werden pauschal berücksichtigt und mit Malus-Punkten belegt
-    Standardgröße des berechneten Bauteils Fenster immer 1240 x 1480 mm

Die für den deutschen Markt novellierte EnEV legt fest, dass die Wärmedurchgangs- koeffizienten von Bauteilen nach der Bauregelliste Teil A zu definieren sind, diese schreibt die Bemessung nach DIN 4108-4 vor, den UwBW-Wert für Fenster in W/(m²K)

Unterlicht

Unterer Teil eines horizontal geteilten Fensters, der meist starr ausgeführt ist. (Quelle: Wikipedia)

Uw,BW-Wert

 Siehe auch Uw-Wert. Mit dem Unterschied, dass beim sogenannten Bemessungswert (BW) von einer Standardgröße 1240 x 1480 mm der U-Wert unter Zuhilfenahme von sogenannten Korrekturfaktoren über ein Tabellenverfahren ermittelt wird.

Uw-Wert

Dieser Wert nach DIN EN ISO 10077-1 (früher: k-Wert) heißt auch Wärmedurchgangskoeffizient und wird gemessen in Watt pro Quadratmeter und Kelvin W/(m2K). Er gibt die Wärmemenge an, die bei einer konstanten Temperaturdifferenz von 1 Kelvin (K) zwischen innen und außen durch 1 m2 des Fensters fließt.

Der Wärmedurchgangskoeffizient Uw setzt sich aus dem Wärmedurchgangswert des Rahmen- und Flügelprofils (Uf), der Verglasung (Ug) und dem verwendeten Glasrandverbund zusammen. Grundsätzlich gilt: Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Fensters (s. Formel zur Uw-Wert-Berechnung).

Mit der unten stehenden Formel berechnet Ihr Weru-Fachbetrieb den genauen Uw-Wert für Ihre Fenster.

In der Formel bedeutet:
Ag = Fläche Glas; Ug = U-Wert Glas nach DIN 673; Af = Fläche Rahmen; Uf = U-Wert Rahmen nach DIN 12412-2; lg = Umfangslänge Glas; ?g = längenbezogener Wärmedurchgangskoeffizient Glasrandverbund nach DIN 10077-2; lSprosse = Länge der Sprosse; ?Sprosse = längenbezogener Wärmedurchgangskoeffizient der Sprosse

Verbundfenster

Doppelfenster mit einem äußeren und einem inneren miteinander verbundenen, in der Regel einfach verglasten Flügel, die sich zusammen öffnen und schließen lassen. Zum Reinigen kann der Flügelverbund geöffnet werden.

Verkeilung

Zwischen Blendrahmen und Mauerwerk, sichert bei der Montage den Blendrahmen bis zur endgültigen mechanischen Befestigung am Mauerwerk.

Verklotzung

Verklotzung im Flügel: der Flügel wird durch fachgerechte Verklotzung auf der stabilen Verglasung ausgerichtet, so dass seine Funktionen sichergestellt sind. Verklotzung zwischen Blendrahmen und Mauerwerk: Die Kräfteverteilung wird abgesichert.

VOB

Verdingungsverordnung für Bauleistungen. Sie regelt die Ausschreibung, Vergabe und Ausführung von Bauleistungen. Außerdem regelt sie ganz wesentlich (neben BGB) die Haftung bei mangelhafter Ausführung und Qualität (Gewährleistung).

Vorbauelement

Ein Vorbauelement kann ein Rollladenkasten sein oder eine Jalousie, welche von außen sichtbar auf den Fensterrahmen oder auf das Mauerwerk geschraubt wird. Man kann Vorbauelemente auch jederzeit nach der Fenstermontage anbringen. Der große Vorteil dabei ist der geringe Wärmeverlust, da Vorbauelemente immer außen an dem Fensterrahmen oder an der Fassade angebracht werden.

VSG

Verbund-Sicherheitsglas VSG:
Hier sind die Glasscheiben mit einer hochzähen, reißfesten Kunststofffolie verbunden, die nicht nur dafür sorgt, dass das Glas schwer bricht. Selbst bei zerbrochener Scheibe bleiben die Bruchstücke fest an der Folie haften. Und auch dann wäre ein Durchstoßen der Scheibe mit einem großen Aufwand an Zeit, Kraft und Werkzeug verbunden. Die Sicherheitsklasse lässt sich weiter erhöhen, indem die Anzahl der Kunststofffolien und Glasscheiben gesteigert wird.

Wärmeausdehnung

Unter Wärmeausdehnung (auch thermische Expansion) versteht man die Änderung der geometrischen Abmessungen (Länge, Flächeninhalt, Volumen) eines Körpers, hervorgerufen durch eine Veränderung seiner Temperatur.

Bei Fenster- und Türelementen sind für typische mitteleuropäische Temperaturdifferenzen folgende Längenänderungen anzunehmen:
 
PVC weiß                                      1,6 mm/m
PVC farbig                                     2,4 mm/m
Aluminiumverbundprofil hell          1,2 mm/m
Aluminiumverbundprofil dunkel     1,3 mm/m

Die Wärmeausdehnung der beim Einbau verwendeten Materialien und Farben sind zu beachten. Bei der Montage der Elemente in den Baukörper sind Dehnfugen und Dehnstöße zu berücksichtigen. Fenster- und Türelemente sollten die nachfolgend angegebenen maximalen Kantenlängen nicht überschreiten, wenn eine thermische Belastung (Sonneneinstrahlung) nicht ausgeschlossen werden kann.

Maximale Kantenlänge von mehrteiligen Fensterelementen:
Ausführung in weiß und cremeweiß:         4000 mm
Ausführung in Farbe (kaschiert, lackiert):   3000 mm

Maximale Kantenlänge bei einteiligen Fensterelementen (Festverglasung):
Ausführung in weiß und cremeweiß:          3000 mm
Ausführung in Farbe (kaschiert, lackiert):    2500 mm

Wärmebrücke

Eine Wärmebrücke (oft fälschlicherweise als Kältebrücke bezeichnet) ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird, als durch die anderen Bauteile. Im Bereich von Wärmebrücken sinkt im Winter die raumseitige Oberflächentemperatur von Bauteilen ab. Bei Unterschreiten der Taupunkttemperatur fällt Tauwasser (Kondenswasser) aus. An Wärmebrücken besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Diese tritt nicht erst bei Tauwasserausfall, sondern bereits bei einer (durch die Oberflächentemperatur bedingten) relativen Luftfeuchte von mehr als 80 % an der Wand auf. Wärmebrücken führen zudem zu höherem Heizwärmebedarf und damit zu höheren Heizkosten. (Quelle: Wikipedia)

Wärmedämmung

Wärmedämmung wird unter Anderem eingesetzt, um den Heizwärmebedarf von Gebäuden zu minimieren. Dabei geht es um die Wärmedämmung der Gebäudefassade und um wärmedämmende Fenster und Türen.
Seit dem 01.10.2009 ist die neue Energieeinsparverordnung EnEV 2009 in Kraft getreten. Diese hat auch Auswirkungen auf Fenster und Haustüren.

Anforderungen an Fenster und Fenstertüren:

Renovierung:
Soweit in beheizten oder gekühlten Räumen außen liegende Fenster oder Fenstertüren in der Weise erneuert werden, dass das gesamte Bauteil ersetzt oder erstmalig eingebaut wird, gelten folgende Höchstwerte:

Uw- max = 1,30 W/(m2K)

Bei Fenstern mit Sonderverglasungen gilt folgende Sonderregelung:
- Schallschutzverglasungen Rw,R >= 40dB nach DIN EN ISO 717
- Durchbruchhemmende Verglasungen

Uw- max = 2,0 W/(m2K)

Neubau:
Im Gegensatz zur Renovierung gibt es im Neubau keine Bauteilwerte für Fenster und Türen, d.h es gibt keinen max. Grenzwert (Umax), den ein Fenster oder eine Tür erreichen muss.

Wärmeschutzglas

Spezial-Isolierglas mit erheblich verbessertem U-Wert. Meist 3-Scheiben-Isolierglas mit einer oder zwei bedampften Innenscheiben und gasgefülltem Scheiben-Zwischenraum.

Beispielsweise WERU-GigaTherm:
3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung mit zwei spezialbeschichteten Scheiben, Krypton-Gasfüllung und Edelstahlabstandhalter: die Option für eine Wärmedämmung mit einem Ug-Wert von 0,4 W/(m2K).

Wärmeschutzverglasung

Bei der Wärmeschutzverglasung wird eine der Glasscheiben mit einer hauchdünnen unsichtbaren Metallschicht bedampft. Sie lässt die kurzwelligen Lichtstrahlen in den Wohnraum hinein und reflektiert die langwelligen Wärmestrahlen aus dem Wohnraum wieder nach innen. Wärme gelangt von außen hinein und kann nicht mehr entweichen. Während der Ug-Wert den Verlust der Wärmeenergie nach außen definiert, beschreibt der g-Wert, wie viel Energie durch das Sonnenlicht nach innen gelangt. Je höher also der g-Wert, desto höher die Energiegewinn durch die einstrahlende Sonne. Mit einem niedrigen Ug-Wert und einem g-Wert (abhängig von der Verglasung) von bis zu 60 % schaffen Weru-Fenster ein angenehmes Wohnklima ohne Kältezonen.

Wetterschenkel

Profilgestaltung des Fenster- und Türflügels im unteren Bereich, als Tropfkante und Überstand über den unteren Blendrahmen.

Widerstandsklasse - WK

Siehe Resistenzklasse.

Zeitschaltuhr

Über eine Zeitschaltuhr können manuelle Rollladenmotoren und auch funkgesteuerte Rollladenmotoren zeitlich gesteuert werden. Über die Programmierung wird das tägliche Auf und Ab der Rollläden/Raffstores einzeln oder in Gruppen z.B. nach Sonnenaufgangs- und -untergangszeiten eingestelllt.

Zierleiste

Zierleisten sind Designelemente, die auf ein fertiges Fensterprofil aufgesetzt (geklebt) werden. Aufgabe dieser Designelemente ist es, einen Baustil alter Zeiten nachzubilden. So lassen sich Jugendstilelemente, klassizistische oder Barockelemente aufsetzen. Dadurch wird die Möglichkeit eröffnet, auch PVC-Fenster im Bereich der Denkmalschutz-Sanierung einzusetzen.